đŸŽ„Good Practice: Flipped Classroom – Lehrvideos zur Stoffvermittlung (NewNormal/INKULT)

Symbolbild zum Artikel. Der Link öffnet das Bild in einer großen Anzeige.

Kurzbeschreibung:

Studierende der Erziehungswissenschaften setzen sich im Flipped Classroom-Konzept mit der digitalen Bildungsplattform „eTwinning“ auseinander. Dabei kommen unter anderem Lehrvideos zum Einsatz.

FakultÀten/Fachbereiche

Philosophische FakultÀt und Fachbereich Theologie

Lehrstuhl

Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine, Institut fĂŒr Erziehungswissenschaft ,Lehrstuhl fĂŒr PĂ€dagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung

Didaktische AktivitÀten
  • betreuen/kommunizieren
  • vermitteln/prĂ€sentieren
Digitale Tools
  • Lernmodul
Projektverantwortliche

Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine, Natalia Grybos, Maren Hanneken, Matthias MĂŒller, Institut fĂŒr Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl fĂŒr PĂ€dagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung

Schlagworte

Flipped Classroom

Video

Ausgangssituation

Im Projekt werden reine PrÀsenzseminare auf Flipped Classroom mit wechselnden Online- und PrÀsenzphasen umgestellt. In diesem Flipped Classroom wird dann der Umgang mit einer neuen, internationalen Bildungsplattform (eTwinning) gelehrt, das zuvor bereits versuchsweise behandelt wurde.

Die Studierenden lernen den Umgang mit der Bildungsplattform durch Lernvideos, Kleingruppenarbeit und gegenseitigem Vorstellen der Projekte. Das Vorstellen der Lernplattform soll aus dem Seminar ausgelagert werden, sodass die Studierenden mehr Zeit fĂŒr die eigentliche Auseinandersetzung mit der Plattform haben. Zudem werden durch das Konzept die wĂ€hrend der Corona-Zeit erworbenen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Tools genutzt.

Ziele

Inhaltliches Ziel ist die Vorbereitung von Studierenden auf das pĂ€dagogische Handeln in virtuellen Lernumgebungen und die schulische internationale Bildungsarbeit ĂŒber virtuelle Lernumgebungen. Das Flipped Classroom-Konzept bietet den Studierenden den Vorteil, in der Auseinandersetzung mit der neuen Lernumgebung in ihrem eigenen Tempo vorgehen zu können. Dadurch wird in den PrĂ€senzsitzungen mehr Zeit geschaffen, Fragen zu stellen oder Feedback zu geben.

Konzepte, Umsetzung, Methoden

In der Vorbereitungsphase werden den Studierenden online Lernvideos zur VerfĂŒgung gestellt, mit Hilfe derer sie sich mit der Lernplattform, die im Fokus des Seminars stand, auseinandersetzen können. Daneben stehen schriftliche LeitfĂ€den und Foren zur UnterstĂŒtzung bereit. Zur Orientierung stehen Projekt-Kits von vorangegangenen Arbeiten als Best-Practice-Beispiele zur VerfĂŒgung. Um die Daten zugĂ€nglich zu machen, werden StudOn, aber auch direkt die Lernplattform eTwining (die ja soz. Forschungsobjekt des Seminars ist) genutzt.

In der PrĂ€senzphase werden die Studierenden an das konkrete Thema herangefĂŒhrt. Es findet aber auch ein konkreter Austausch mit den Studierenden statt: Sie können Fragen stellen und konkretes Feedback zum Seminar und dem Gelernten geben.

Die Studierenden können sich in der Selbstlernphase in ihrem eigenen Tempo mit der Plattform auseinandersetzen.

In einer spĂ€teren Phase des Seminars stellen die Studierenden aus unterschiedlichen Seminargruppen gegenseitig ihre Projekte vor. Der Leistungsnachweis erfolgt ĂŒber eine Hausarbeit.

Erfahrungen

Die Arbeit in Projektgruppen kommt sehr gut an. Die Studierenden können darin ihr gelerntes Wissen direkt in der Seminarumgebung nutzen. Die Studierenden stellen aber Fragen lieber in den PrĂ€senzsitzungen als ĂŒber Foren. Hier wĂ€re eine stĂ€rkere Verzahnung, mit mehr festen Zeiten an denen Fragen beantwortet werden können, hilfreich.

Wichtig wĂ€re es hier auch, zusĂ€tzlich zu den Lernvideos auch in den PrĂ€senzsitzung Zeit zum ErklĂ€ren einzuplanen. Die gezielte Interaktion mit den Studierenden in der PrĂ€senzsitzung hat dabei sehr gut funktioniert. Die Interaktion mit den anderen Seminargruppen hat sich eher langsamer gestaltet. Hier sind die Studierenden, wenn es viele unbekannte Kommiliton:innen gibt, eher zurĂŒckhaltend.

Das Flipped Classroom-Konzept sollte sehr gut durchdacht werden, um mögliche Probleme oder LĂŒcken frĂŒhzeitig zu erkennen.

Erfolgskriterien

Es ist sinnvoll, die Selbstlernphase konkret mit den Studierenden zu reflektieren und auch nachzuhaken, ob die Informationen aus Lernvideos aufgenommen wurden. So kann die Selbstlernphase besser mit der PrĂ€senz verzahnt werden. Hier ist es gut, frĂŒhzeitig das Feedback der Studierenden einzuholen, um sich als Dozierender gut auf die noch zu besprechenden Punkte vorbereiten zu können. Die Materialien fĂŒr die Selbstlernphase sollten eher einfach verstĂ€ndlich sein.

Weitere Informationen

Dieses Lehrprojekt wurde im Rahmen von INKULT/NewNormal gefördert. Damit wird die VerschrÀnkung von analoger und digitaler Lehre mit Flipped Classroom-Konzepten gefördert.

Weitere Informationen zu INKULT NewNormal

Förderzeitraum

NewNormal | INKULT Wintersemester 2022/23

ZurĂŒck zur Übersicht