đŸŽ„Good Practice: Digitale Tools erproben – Medienkompetenz in der LehrkrĂ€ftebildung motivieren

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Kurzbeschreibung:

Im Rahmen des Seminars lernen angehende LehrkrĂ€fte digitale Tools fĂŒr den Unterricht praktisch kennen.
Diese werden direkt angewandt, es wird also mit den Tools gearbeitet. So können die Studierenden die Wirkung von diesen Tools gut selbst einschÀtzen.

FakultÀten/Fachbereiche

Philosophische FakultÀt und Fachbereich Theologie

Lehrstuhl

Dr. Ruth Maloszek, Lehrstuhl fĂŒr PĂ€dagogik mit dem Schwerpunkt MedienpĂ€dagogik

Lehrveranstaltungen
  • Seminar
Zielgruppe
  • Staatsexamen
Didaktische AktivitÀten
  • aktivieren/motivieren
  • betreuen/kommunizieren
Digitale Tools
  • Etherpad
  • Inhaltsseite
  • Lernmodul
Projektverantwortliche

Dr. Ruth Maloszek, Lehrstuhl fĂŒr PĂ€dagogik mit dem Schwerpunkt MedienpĂ€dagogik

Schlagworte

App

Blended Learning

Ausgangssituation

In der LehrkrĂ€ftebildung ist Kompetenz im Bereich Digitalisierung ein großes Thema.
Die angehenden Lehrerenden sollen dementsprechend mit diesem Seminar weiter im Aufgabenfeld Digitalisierung in der Lehre ausgebildet werden. Dabei sollen sie selbst digitale Lehrmöglichkeiten im Seminar erfahren.

Ziele

Das Seminar wurde mit dem Ziel der Digitalisierung der LehrkrĂ€ftebildung entwickelt. Zum einen als Teil des FAU Ziels „Digitalisierung in der LehrkrĂ€ftebildung“. Zum anderen durch Verankerung in der LehrerprĂŒfungsordnung (LPO) des Landes Bayern.

ZunÀchst soll die Möglichkeit der Digitalisierung den angehenden LehrkrÀften verdeutlicht werden. Es sollen digitale Tools zum Unterrichten und Lernen nÀhergebracht werden, deshalb ist das Seminar zwar zu Beginn in PrÀsenz angelegt, es wird aber viel digital mit eigenen EndgerÀten gearbeitet.

Konzepte, Umsetzung, Methoden

Das Seminar wird zu Beginn komplett in PrĂ€senz abgehalten, allerdings bereits mit der Voraussetzung, dass die Studierenden eigene EndgerĂ€te mitbringen sollten. Die Studierenden haben die Möglichkeit, auch von Zuhause aus teilzunehmen. Sie werden dann ĂŒber Beamer und Polybar zugeschaltet. Das Seminar ist also nach dem Anfang grundsĂ€tzlich hybrid aufgelegt.

Das Seminar ist sehr praktisch ausgerichtet, die Studierenden können digitale Tools ausprobieren und die Nutzung im Seminar selbst testen. Es wird mit Umfragetools, Whiteboards und Konzeptboards gearbeitet. Außerdem können die Studierenden mit Hilfe von digitalem Stationen lernen, mit dem Tool Actionbound zu arbeiten. Der StudOn-Kurs zum Seminar ist ebenfalls ausgebaut und die Studierenden können sich auch in diesem Bereich ausprobieren.

Die Studierende arbeiten also in einem Idealszenario in der Rolle der Lernenden mit den Tools, die sie spĂ€ter als Lehrende anwenden sollen. Sie können sich so besser in die BedĂŒrfnisse ihrer spĂ€teren SchĂŒler und SchĂŒlerinnen hineinversetzen. Teil des Seminars ist auch, dass sie ĂŒber die angewandten Tools reflektieren und deren positive sowie negativen Seiten evaluieren.

Der Leistungsnachweis wird mit einer Kombination eines Referats in Form eines Unterrichtsszenarios und einer Hausarbeit abgelegt.

Erfahrungen

Problematisch bei der Anwendung des Gelernten kann die Ausstattung der einzelnen Schulen sein. Hier gibt es große Diskrepanzen, auf die das Seminar nicht vorbereiten kann. Zu nennen sind einerseits rechtliche Schwierigkeiten bei der Nutzung von digitalen Tools, zum anderen technische Begrenzungen, wie fehlende EndgerĂ€te bei den SchĂŒlern oder auch in den Klassenzimmern.

Im Seminar können die Studierenden dafĂŒr vieles Ausprobieren um danach möglichst viele Möglichkeiten zu haben. Sie bekommen also eine Art „digitalen Werkzeugkasten“ an die Hand, den sie spĂ€ter nutzen können.

Erfolgskriterien

Viele Beispielszenarien zeigen den Studierenden praktische Möglichkeiten auf. Hier ist auch die große Menge an Tools, die vorgestellt werden entscheidend. Wichtig ist es aber auch, dass die Studierenden die Tools selbst praktisch austesten und einen eigenen Unterrichtsentwurf ausarbeiten. Die Listen mit den diversen Tools und ihren StĂ€rken und SchĂ€chen haben einen großen Mehrwert fĂŒr den spĂ€teren Lehrberuf der Studierenden.

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