đŸŽ„ KI als Co-Creator – Effiziente Materialerstellung und reflektierten KI-Einsatz in Programmierung und Abschlussarbeiten fördern

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Kurzbeschreibung

Prof. Dr. -Ing. Andreas Maier, Leiter des Lehrstuhls fĂŒr Mustererkennung an der FAU, nutzt KI seit vielen Jahren zur Erstellung, Aufbereitung und Verbesserung von Lehrmaterialien. Heute werden große Sprachmodelle eingesetzt, um PrĂ€sentations-Folien schneller zu erstellen, Formeln zu setzen, Abbildungen als Code zu generieren oder alte Vorlesungstranskripte in neue KapitelentwĂŒrfe zu verwandeln. DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzt KI Studierende beim Programmieren, bei Großprojekten im Software Engineering und bei der Erstellung wissenschaftlicher Texte.

Die zentrale Leitidee lautet: KI soll die Lehre effizienter machen, ohne fachliche Verantwortung oder UrteilsfÀhigkeit zu ersetzen. Die QualitÀtssicherung, sowohl bei generierten Inhalten als auch beim Einsatz von KI in Abschlussarbeiten, bleibt entscheidend.

FakultÀten/Fachbereiche

Technische FakultĂ€t, Lehrstuhl fĂŒr Mustererkennung

Förderung durch

KIKomp

Lehrveranstaltungen
  • Vorlesung
  • Übung
Zielgruppe
  • Bachelor
  • Master
Didaktische AktivitÀten
  • aktivieren/motivieren
  • betreuen/kommunizieren
  • erklĂ€ren/prĂ€sentieren
  • prĂŒfen/bewerten
Digitale Tools
  • KI
Projektverantwortliche

Prof. Dr. Andreas Maier

Schlagworte

KI

Ausgangssituation

Der Lehrstuhl arbeitet seit Jahren an KI-Methoden und integrierte sie frĂŒh in die Lehre, von automatischen Untertiteln bis zu vollstĂ€ndigen Vorlesungstranskripten. Gleichzeitig erfordert die Produktion hochwertiger Materialien traditionell viel Aufwand, besonders bei Tech-basierten Folien, komplexen Abbildungen oder mathematischen Formeln. Mit steigenden Studierendenzahlen wĂ€chst der Bedarf an effizienten Methoden zusĂ€tzlich.

Ziele

Ziel ist es, KI so einzusetzen, dass Lehrmaterialien schneller, klarer und rechtssicher entstehen. Studierende sollen lernen, KI reflektiert zu nutzen, vom Programmieren bis zum wissenschaftlichen Schreiben. Gleichzeitig bleibt die fachliche QualitĂ€t und Eigenleistung zentral, insbesondere bei Abschlussarbeiten. Auch der Aufbau eines KI-Grundlagenkurses fĂŒr alle StudiengĂ€nge gehört zu den strategischen Überlegungen.

„Die Benutzung von KI wird einer dieser Soft Skills werden, mit dem man einen entscheidenden Vorteil gegenĂŒber anderen hat.“

– Prof. Dr.-Ing. Andreas Maier

Konzepte, Umsetzung, Methoden

Studierende generieren Tech-Code aus Tabellen und Bildern, setzen Formeln, entwerfen erste Textbuchkapitel aus Vorlesungstranskripten und unterstĂŒtzen bei Dokumentation oder Testfallgenerierung in Programmierkursen. Studierende werden frĂŒh an den kritischen Einsatz von KI herangefĂŒhrt: In der Basisphase wird KI bewusst weniger genutzt, in spĂ€teren Projektkursen dagegen gezielt integriert. Zudem begleitet KI den Schreibprozess in Abschlussarbeiten, wobei klare Regeln, Dokumentation und QualitĂ€tskontrolle sicherstellen, dass Studierende eigenstĂ€ndige wissenschaftliche Leistungen erbringen.

„Wenn ich aber sehr genau spezifizieren, was ich eigentlich haben möchte, dann kann ich sehr, sehr gute Ergebnisse erzielen und mir viel Arbeit sparen.“ – Prof. Dr.-Ing. Andreas Maier

Erfahrungen

  • KI verkĂŒrzt die Vorbereitung neuer Lehrmaterialien deutlich, insbesondere beim Setzen von Formeln, Tabellen und Tech-Code.
  • Studierende nutzen KI im Programmieren erst, wenn sie die Grundlagen sicher beherrschen, was den Lernerfolg verbessert.
  • In fortgeschrittenen Kursen erhöht KI die Effizienz: Dokumentation, Tests und Codegenerierung lassen sich schneller erstellen.
  • Der Einsatz in Abschlussarbeiten fĂŒhrt zu besseren Texten, aber nur bei korrekter Nutzung; unspezifische Prompts erhöhen das Risiko von Plagiaten und Fehlern.
  • Persönliche Code-Reviews und GesprĂ€che bleiben zentral, um VerstĂ€ndnis zu prĂŒfen und KI-bedingten Fehlern vorzubeugen.

Erfolgskriterien

  • Lehrmaterialien entstehen schneller und in höherer QualitĂ€t; Folien werden anschaulicher und rechtssicher nutzbar.
  • Studierende bauen realistische KI-Kompetenzen auf: Sie wissen, wie man KI sinnvoll einsetzt und wo typische Fehlerquellen liegen.
  • Abschlussarbeiten bleiben wissenschaftlich sauber, weil KI-Einsatz dokumentiert und kritisch geprĂŒft wird.
  • PrĂŒfungsformen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um das Betrugsrisiko zu verringern und die VerstĂ€ndnistiefe zu prĂŒfen.

„Deswegen lieber gut lernen, wie man damit (KI als Tool) umgeht. Offen das ganze Thema ansprechen, dokumentieren und damit anderen deutlichen Vorteil.“ – Prof. Dr.-Ing. Andreas Maier

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